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Die
Zuchtstätte der Briards "de la Maison du Garde-Barrière"
liegt
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Hier, in der Mozartgasse 62, sind die Briards "de la Maison du Garde-Barrière" zu Hause: |
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Die Tierliebe , aber ganz besonders die Liebe zu Hunden, wurde mir schon in die Wiege gelegt. Seit meiner frühesten Jugend waren immer schon Hunde - neben anderen kleinen Tieren - Teil der Familie - zunächst Mischlinge und dann der Deutsche Schäferhund. Mein Herz hing lange an dieser Rasse, und auch heute noch bewundere ich den einen oder anderen würdevollen Vertreter dieser Rasse, aber vor einigen Jahren entschied ich mich für eine andere Rasse, den BRIARD, und ich habe es niemals bereut !
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| Als dieses Haus im Juli 1989 gebaut wurde, kam ein 15 Monate alter Deutscher Schäferhund zu mir. Der Grundstein für die Hunde-Mania wurde gelegt. Nachdem ich rund neun Jahre ohne hunde war, wurde ich endlich wieder von einem vierbeinigen Freund besessen. |
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"Marko"
war sehr anhänglich - fast "krankhaft": bis zur Zeit
als her hierher kam hatte er vier verschiedene Besitzer gehabt - zu
viel für so einen jungen Hund. Am Abrichteplatz konnte ich beobachten, daß "Marko" nicht ununterbrochen nach mir suchte, wenn andere Hunde um ihn waren, und so entschied ich mich: ein zweiter Hund mußte her, also nichts wie los und auf die Suche machen. Damals schwebte mir ein Dobermann vor, aber bei einer internationalen Hundeausstellung in Wien stach mir eine Rasse ins Auge, die ich bis dato noch nicht gekannt hatte: der BRIARD. Züchteradressen im In- und Ausland wurden erfragt, Infomationen aus allerlei Ländern eingeholt und schlußendlich fiel die Entscheidung auf einen Zwinger in Österreich: von Anitzberg. Im Oktober 1990 fiel dann dort der S-Wurf und im Dezember kam der zweite Hund ins Haus, "SÁNDOR von Anitzberg", ein Rüde. |
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"Marko" war von Beginn an mit im Büro und so kam es natürlich, daß auch "Sándor" täglich mit der Schnellbahn und U-Bahn mitfuhr. "Marko" war - vielen mag das unglaublich vorkommen - ein Hund ohne jeden Fehler. So lernte "Sándor" nur Gutes von ihm, zu Hause wie auch in der Stadt.
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| Im Sommer 1991 mußte ich meine Katze (eine British Blue), die ich seit sieben Jahren hatte, wegen eines undefinierbaren Virus einschläfern. Beide Hunde suchten sie überall, also fiel die Entscheidung, daß wieder eine Katze ins Haus kommt. Binnen drei Tagen ergab es sich, daß ich einen "Scheidungswaisen" fand, einen dreijährigen Perserkater, der mit einem Rottweiler und einer Schäferhündin gelebt hatte. "Remo" trat in unser Leben - es gab von Anfang an keine Probleme zwischen ihm und den Hunden. |
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Im Oktober 1992 wurde der erste Wurf nach "Sándor" geboren - er hatte in der Slowakei gedeckt. Aus dieser Paarung nahm ich mir eine Hündin, dei im Dezember hierher zog. Das war "Arwa Betkin dvor", schwarz wie ihr Vater. Da es unmöglich war, drei Hunde mit ins Büro zu nehmen, blieben "Marko" und "Sándor" nun zu Hause - ab mittags täglich betreut von meinen Eltern - und "Arwa" fuhr mit ins Büro. travelled with me to the office. Sie war derartig lustig und ungestüm in der Schnellbahn, daß kurzerhand auf das Auto umdisponiert und nur das letzte Stück in die Stadt mit der U-Bahn gefahren wurde. Auch "Arwa" wurde schnell ein verkehrssicherer Hund.
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von
links nach recht: "Arwa Z.", "Marko", "Sándor", "Arwa B." |
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Ende 1993 entschloß ich mich, ein wenig in die Aquaristik hineinzuschnuppern. Schnell war entsprechende Lektüre gekauft und dann fiel auch rasch die Entscheidung, ein Aquarium zu kaufen. Ich hatte Glück mit den Fischen: das Aquarium war gut "eingefahren" und es gab nahezu keine Todesfälle. Das einzige, was sich seither geändert hat, ist das Becken selbst: es ist um einiges größer geworden.
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Im Januar 1994 fiel dann der erste Wurf dieser Hobby-Zuchtstätte: 5/2 Welpen von "Sándor" und "Arwa Z." (1/1 fauve und 4/1 noir) wurden aufgezogen. Mutter und Tochter "Arwa" teilten sich die Erziehung, sobald die Welpen zu laufen begannen. Für "Arwa B." war das die reine Wonne. Ein Rüde aus diesem Wurf gehörte bis zum Frühjahr 1996 diesem Rudel an: "Aristide".
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Was bei mir schon immer im Haushalt war, waren diverse Vögel, angefangen von Sittichen, Zebrafinden über Unzertrennliche bis zu einem Lori und einer Weißstirnamazone. Mein größter Wunsch aber war immer ein Graupapagei gewesen, wenn geht handaufgezogen, aber zumindest zahm. Im Mai 1994 ergab es sich, daß ich von einem rund viereinhalbjährigen Timneh Graupapagei erfuhr, der in einer Tierhandlung von seinem Besitzer zurückgegeben worden war. Nichts wie hin und den Vogel anschauen: er war zutraulich und pfiff sogar. Ob er sprechen konnte, wußte ich nicht, aber die Entscheidung fiel auch ohne diese Gewißheit: "Otto", der "Gunki" gerufen wird, trat in mein Leben. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit stellte ich schnell fest, daß "Gunki" einen relativ großen Wortschatz hatte. Er war und ist sehr gelehrig und lernt heute noch neue Worte und Sätze. | ||||
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"Gunki" ist nicht wirklich handzahm, aber er fliegt - selbstverständlich beaufsichtigt - frei herum und setzt sich dann auch hie und da auf eine Schulter. So lange er im Käfig ist, kann man ihn auch streicheln und kraulen, sobald er aber "frei" ist, geht das nicht mehr - da hackt er dann gerne. Er muß wohl in dieser Beziehung eine schlechte Erfahrung gemacht haben, aber ich kann sehr gut mit dieser Tatsache leben. Muß er mal zum Tierarzt, dann findet sich ein ruhiger Weg, um ihn einzufangen. "Gunki" hat nie irgendwelche Anzeichen von Krankheiten gezeigt. Umso unerwarteter war sein Tod durch Herzversagen am 6. Juli 2002.
Es gab nie Probleme im Zusammenleben mit den Hunden, der Katze und den Papageien. Alle akzeptieren den Bereich des anderen, keiner probiert ein anderes Mitglied der haarigen oder gefiederten Familie zu jagen oder dergleichen. |
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Schon
lange überlegte ich, eine Hündin aus Frankreich zu importieren. Da
es "Marko" aber aufgrund seiner HD immer schlechter ging,
wollte ich ihm die "Belastung" eines Welpen nicht aufbürden.
Leider verschlechterte sich "Marko's" Zustand rapide und
so mußte die Entscheidung fallen, ihn von seinen Schmerzen zu erlösen.
Ich halte nicht viel von schmerzlindernden Mitteln über lange Zeit
hindurch - das ist keine Dauerlösung. Meiner Meinung nach soll ein
Tier in Würde sterben, und deshalb fiel die Entscheidung, "Marko"
zu seiner letzten "Reise" zu führen als er noch halbwegs
auf seinen vier Beinen gehen konnte. Es war nicht leicht und das besonders
Schlimme daran war, daß ich schon einige Zeit vorher festlegen mußte,
wann der Tag des Abschieds kommt, denn "Marko" sollte zu
Hause, in aller Ruhe, in seiner gewohnten Umgebung, erlöst werden.
Meine Tierärztin für solche Angelegenheiten hat selbst Windhunde und
ist sowohl ausstellungsaktiv als auch bei Rennen. So mußte ein Wochenende
gefunden werden, wo sie Zeit hat: Tag X war der 15. September. |
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Auch
die, die "Marko" nie persönlich |
15.
September 1995: |
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Die
Briards halfen, mit dem schmerzlichen Verlust von "Marko"
besser zurecht zu kommen. Dieser vierbeinige Freund hatte einen ganz
besonderen Platz in meinem Leben, zumal er der erste Hund nach fast
neun hundelosen Jahren war. |
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Um die Familie um eine weitere Tierart zu bereichern, kamen zu Ostern 1996 zwei Chinchillas ins Haus. Eigentlich war das nicht wirklich geplant, es passierte einfach. Die beiden taten mir in der Tierhandlung, in der ich sie entdeckte, leid. Ihr Käfig stand mitten im Geschäft, mitten im Getümmel, was ganz und gar gegen die Natur dieser nachtaktiven Tiere ist. Also wurden sie gekauft, zu Hause schnell ein großer Käfig gebaut und in einem ruhigen Zimmer untergebracht. Die beiden waren zahm und so durften sie auch ihren Freilauf haben. Kurz darauf adoptieren wir noch vier wildfarbene - zwei Mütter mit ihren Söhnen, alle kastriert. Ich weiß nicht, wie alt die Tiere waren, und letztes Jahr habe ich zwei verloren. Die anderen sind aber putzmunter und ab der Dömmerung äußerst aktiv. Ihren Sprüngen und Turnübungen zuzusehen ist eine wahre Wonne.
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Für "Aristide", den Rüden aus dem ersten Wurf, der noch immer hier war, fand sich unerwartet - aber mit tragischem Hintergrund - ein toller Platz: Ein Ehapaar hatte "Aristide" anläßlich eines Informationsbesuches hier kennen- und liebengelernt, aber ich wollte mich nicht mehr von ihm trennen. Nun wurde aus Deutschland eine Briard-Rüde importiert, der aber mit 16 Wochen an Parvovirose verstarb. Ein neuer Welpe in diesem Haus war wegen der Infektionsgefahr unmöglich, und so entschied ich mich, "Aristide" die Chance auf ein Leben zu geben, in dem er nicht einer unter vielen Hunden, sondern der Zweithund zu einer Schäferhündin war. "Aristide" war durch die Schule von "Marko" gegangen und daher auch sehr auf Deutsche Schäferhunde fixiert. Die Hündin und er sahen sich und waren von Beginn an ein Herz und eine Seele.
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Im Herbst 1997 kam dann als Bereicherung ein weiterer schwarzer Rüde in diese Zuchtstätte. Dieser Bursche war damals nahezu fünf Jahre alt und äußerst erfolgreich im Ausstellungsring. Er entstammte der Zucht meiner Freundin Monika aus der Slowakei: "Ch. CAMIL Kasiterit". Dieser Rüde war dann mit sechs Jahren der erfolgreichste Briard Österreichs aller Zeiten. Der Schmerz über seinen tragischen Verlust in der Blüte seines Lebens am 26. Juni 1999 - in seinem siebenten Lebensjahr - ist zu groß als daß ich darüber schreiben könnte. Im Moment kann ich nur sagen, daß "Camil" große Leere in einigen Herzen hinterlassen hat, und daß diese Lücke nur teilweise im Laufe der Zeit geschlossen werden wird. |
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Ende Juli 1997 wurde "Arwa B." von "Samson's" grauem Vater "Dartagnan" in Frankreich gedeckt. Leider war der aus dieser Paarung gefallene zweite Wurf dieser Zucht nur ein Einzelkind, aber dafür eine umso aufgewecktere Hündin - "Batida de Coco". Und damit dieser Wurf eine ganz besondere Erfahrung für mich war, mußte "Batida" mit Kaiserschnitt geholt werden, und nebenbei wurde "Arwa B." - die Gründe sind mir bis heute nicht bekannt - von der Tierärztin auch gleich kastriert. Nun ist nicht nur "Batida" bei einer Familie mit langjähriger Briard-Erfahrung, sondern auch ihre Mutter "Arwa B." lebt dort, weil sie sich selbst dazu entschieden hat. Die näheren Details dazu sind in "Arwa B.s" Teil dieser Homepage nachzulesen. |
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Im März 1998 gab es dann den ersten Wurf nach "Yazoo" and "Samson", die C's dieser Zucht (3/3 schwarz), wurden geboren. Aus diesem Wurf blieben nur zwei Rüden in Österreich, die anderen verstreuten sich auf die Welt. Am 26. August 1998 starb einer der in Österreich gebliebenen Rüden auf tragische Weise - "Chivas Regal". Seine Wurfgeschwister im Ausland werden erfolgreich ausgestellt, und mit diesem Wurf hatte diese Zuchtstätte den ersten Champion gezüchtet, "Celine" in Kalifornia. Ihre Schwester "Champagne chez Cacharel" in Australien wurde auch schon Champion, die zweite Schwester, "Chloé", wurde im August 2000 Kanadischer Champion, und "Chaos" erfreut Schweden mit seiner Anwesenheit bei Ausstellungen. |
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Anfang Oktober 1998 hatte ich die Gelegenheit, "Chloé" in Kanada zu besuchen und dort im Mittelpunkt des "Ersten Kanadischen Abenteuers" zu stehen. Eine unvergessliche Reise. |
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Kurz
bevor ich nach Kanada flog suchte eine Papageienbesitzerin, die ungewollt
zu Nachzucht gekommen war, einen guten Platz für einen handzahmen
Jungvogel, der von Geburt an ein wenig behindert ist (zwei Zehen fehlen,
ebenso die Nägel auf zwei Zehen) und möglicherweise deshalb
ein wenig unbeholfen. So kam ein weiterer Papagei ins Haus, dieses
Mal ein Kongo-Graupapagei, der "Nurmi" gerufen wird (geboren
am 17. April 1998). Er ist sehr lustig und äußerst aufnahmefähig;
von seiner Behinderung merkt man fast nichts. Fällt er mal von
der Sitzstange oder stürzt bei Kletterübungen ab, so nimmt
er das absolut nicht tragisch - er kennt es seit Geburt nicht anders.
"Nurmi's" Wortschat ist gewaltig. Mit Wonne imitierte er
"Gunki" und dieser hatte seinen Spaß daran, dem "Kleinen"
allerlei Unfug beizubringen. Und er spricht perfekt alle Namen der Hunde.
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Im Oktober 2004 erkrankte "Nurmi" schwer und war 21 Tage lang in der Vet. Universität. Die ersten beiden Tage bangte ich sehr um sein Leben, denn sein Zustand war mehr als kritisch, aber er schaffte es und kam gesund und munter wieder nach Hause. Seit 9. April 2005 lebt er bei einer Papageien-Dame, die ihren Partner verloren hatte. So sehr ich "Nurmi" liebte, ich wollte ihm auch ein Leben bieten, wie er es bei mir nicht führen kann. Also versuchte eine Bekannte die Vergesellschaftung von "Nurmi" mit ihrer Papageien-Dame "Jakobine" und es klappte sofort. Nun hat "Nurmi" ein wunderschönes, freies Leben, denn die Voliere ist immer offen und er kann - wann immer er will - ins Freie auf die Terrasse, die für die Papageien gebaut wurde.
Um der Züchterin von "Camil" einen Gefallen zu tun, importierte ich im September 1998 die fauve, 3.5 jährige Hündin "ELLIS Kasiterit", die in der Slowakei die Zuchtzulassung nicht erhielt, und hatte - da sie nach den österreichischen Richtlinien alle Bedingungen erfüllte, in Zuchtmiete nach dem fauven Rüden "Ch. FALCO Kasiterit" den D-Wurf (Wt. 25. November 1998): 6/1 fauve Welpen. Keiner dieser Welpen blieb in Österreich - ein Rüde, "Dubonnet", ging nach Kanada, wo er "Chloé" Gesellschaft leistet, die anderen haben sich über Osteurope verstreut. Einige sind Ausstellungshunde, andere Haushunde und geliebte Familienmitglieder in ihren neuen Heimen.
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Zu
Weihnachten 1998 passierte es, daß ein totales Konträr
zu den Briards ins Haus kam: eine Yorkshire Terrier Hündin, die
kleine "Gizmo". Auch
sie kommt aus der Zucht Kasiterit von Monika. Schon lange bestachen
mich ihre Yorkies in ihrer Art, aber irgendwie hatte es sich nie ergeben,
von so einem kleinen Vierbeiner besessen zu werden. Monika bot mit
ihren Yorkies die idealen Bedingungen: von klein auf sind sie an Briards
gewöhnt. Da ich nicht wußte, wie die Briard-Crew dazu steht,
wurde natürlich ausgemacht, daß "Gizmo" von
Monika zurückgenommen wird, falls es Probleme gibt. NICHTS dergleichen,
und die Hündin, der ich aufgrund ihres Temperaments am ehesten
zugetraut hatte, daß sie Klein-"Gizmo" überrollen
würde, bewies mir wieder einmal, daß ich sie unterschätzt
hatte: "Yazoo" adoptierte "Gizmo" vom
ersten Moment an und die beiden sind ein eingespieltes und zu jedem
Schabernack aufgelegtes Team. Die ganze Clique kommt gut zurecht mit
"Gizmo", nur
"Ch. Sándor" bevorzugte
es, nicht unbedingt von dem kleinen "Floh" umsprungen zu
werden - er wollte lieber seine Ruhe auf seine "alten" Tage.
"Gizmo" war
täglich mit mir im Büro - sie brachte Sonnenschein in so
manchen wolkigen Arbeitstag. Im Sommer 2000 entschied mein Juniorchef
auf einmal, daß Gizmo eingesperrt werden müsse, wenn Klienten
kommen. Ich würde das nicht tun sagte ich ihm und so ist nun
auch "Gizmo" zu
Hause und leistet den Briards Gesellschaft, aber ich vermisse diesen
kleinen Sonnenschein sehr während meiner Bürostunden.
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"Dubonnet" & "Gizmo" |
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Am 18. Mai 1999 wurde der E-litter geboren, eine Wurfwiederholung zu den C's, also mit "Samson" and "Yazoo" als Eltern. Auch einige dieser Welpen haben wieder eine Reise über den großen Teich gemacht, um ihre neuen Besitzer in Beschlag zu nehmen: "El Ninjo Noir" und "Escada Noire" leben mit einem Ehepaar in New Hamshire/USA; deren zwei Briards starben innerhalb von 48 Stunden (die Hündin an Epilepsie und der Rüde - wie es scheint - starb an gebrochenem Herzen). "Ecoute-moi chez Bailywick" und "Ecstasy Noir" sind jeweils bei Briard-Züchtern in Pennsylvania/USA und "Elysée Noire" machte das Trio in Kanada komplett. "Esprit" stieg in die Pfotenabdrücke von "Chivas Regal" und lebt in Kärnten bei einem Tierarzt, "Einstein" zog zu "Arwa B." and "Batida de Coco", und "Excuse-moi Whoopy" ist hier im Rudel. |
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Am
25. September 2000 mußte ich meine Arme öffnen und "Arwa Z."
auf ihre letzte Reise - zur "Regenbogen-Brücke" - gehen
lassen. Ganz plötzlich konnte sie nicht mehr aufstehen - ihre
Arthritis hatte sich innerhalb von Tagen krass verschlimmert. Was
für ein Verlust - die Hündin, die diese Zucht zum Leben
erweckte, starb mit nur 11.5 Jahre. Aber dieser schmerzhafte Verlust
war - wie sich bedauerlicherweise herausstellte - nicht das Ende der
traurigen Ereignisse: Nur 3.5 Monate später, am 13. Januar 2001
nachts fand ich "Ch.
Sándor" tot auf seinem Schlafplatz - abberufen im Schlaf
zu seiner letzten Reise - ein Senior, aber immer noch lustig und lebhaft,
mit hocherhobenem Haupt. Diesen Rüden zu verlieren war auch der
Verlust des allerersten Briards, der in mein Leben getreten war. |
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Im November 2000 erfuhr ich zufällig von einer grauen (schwarz geborenen) erwachsenen Hündin, die platziert werden sollte. Ich ergriff die Chance sofort, da ein grauer Briard ein langersehnter Wunsch war. Am 10. Dezember 2000 trat "Sél. Oh-Lala des Monts d'en Crauzille" in das Leben hier. Sie ist selektioniert in Frankreich und hatte bei ihren vorigen Besitzern zwei Würfe. Sie ist ein glücklicher und lustiger Hund und darüber hinaus eine interessante Bereicherung für diese Zuchtstätte. |
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Am 24. Dezember 2000 fiel wieder ein Wurf in dieser Zuchtstätte: der F-Wurf. Vater ist "Ch. Sél. NESCAFE des Pierrailles" (grau, schwarz geboren), die Mutter ist "Yazoo". Es waren 6 Rüden und 2 Hündinnen. Aus diesem Wurf ist ein Rüde in Deutschland, einer in der Schweiz, einer in Italien und eine Hündin ist in Deutschland. Ein Rüde, nämlich "FRIZZANTE FURIOSO GRIS", blieb hier und ist mittlerweile der zweite Deckrüde dieser Zuchtstätte.
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Ein besonderes Ereignis dieser Zuchtstätte: Am 24. Oktober 2001 zog das NEUESTE Mitglied der Austrian-French-Connection hier ein. Endlich - nach 10 Jahren, in denen ich nur schwarze bzw. graue Briards hatte - traf ein fauver Welpe ein: "ALOA ZABOU du Noble Nid" aus Belgien. Wenn die Dinge so laufen, wie ich es wünsche, dann wird diese Hündin die neue Bereicherung für diese Zuchtstätte und für die Briard-Zucht in Österreich sein.
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Der bisher letzte Wurf dieser Zuchtstätte fiel am 8. April 2002: die G's. Die Eltern dieses Wurfs sind "Sél. JOLLY JUMPER GRIS des Monts d'en Crauzille" (grau, schwarz geboren) und "OH-LALA". Dieser Wurf war von der Geschlechtsaufteilung wohl das, was sich jeder Züchter wünscht: 1 Rüde, 5 Hündinnen (1/4 noir, 0/1 fauve). Von den schwarz geborenen hat bisher eine Hündin auf grau umgefärbt, ich denke aber, daß noch weitere folgen werden.
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Ein weiterer grosser Verlust war der völlig unerwartete Tod von "Samson" - dieser Junge war nie in seinem Leben krank gewesen. Am 28. Feb. 2005 wurde er 9 Jahre alt, am 15. März 2005 starb er am Weg zum Tierarzt - Gehirnschlag. Ich hatte immer gedacht, dass dieser Bursche "ewig" lebt und fiel plötzlich in ein tiefes Loch, einen tollen Freund und einen tollen Deckrüden vermissend.
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Die
Vorstellung eines jeden einzelnen Hundes in diesem Haus - in Wort
und Bild - ist über die Hauptseite der Zuchtstätte zu finden.
Einige Hunde haben ihre eigene Homepage. Updates werden regelmäßig
gemacht, um möglichst aktuelle Photos der haarigen Familienmitglieder
zu präsentieren. Diese Homepage mit einer Bookmark zu versehen
und immer wieder mal hereinzuschauen lohnt sich auf jeden Fall.
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